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Otto Reutter

War’n sie schon mal in mich verliebt?
Text und Musik: Max Hansen

1.
Wenn man frech ist schimpfen d’Leut
über diese Dreistigkeit,
auch wenn man bescheiden ist,
man nicht zu beneiden ist,
ich sag alles grad heraus,
da mach ich mir gar nichts d’raus,
wenn ich eine schöne Frau seh
rutscht mir’s raus:
War’n Sie schon mal in mich verliebt,
das ist das schönste was es gibt,
haben Sie schon mal von mir geträumt,
da haben Sie wirklich was versäumt.
Ich bin nicht groß, ich bin nicht klein,
ich pass’ grad so in alles rein,
ich bin nicht g’scheit, ich bin nicht dumm,
das spricht sich jetzt schon langsam rum,
bei mir haben Sie nichts zu riskier’n,
wie wär’s denn: woll’n Sie’s nicht einmal
mit mir probiern?

2.
Meine Freundin ist ’ne Frau,
doch sie nimmt’s nicht so genau.
Geht ihr Mann, dann darf ich rein,
denn für drei ist’s doch zu klein.
Einmal – ich vergess es nie –
stand der Mann vorm Bett und schrie:
»Na, da komm’ ich ja grad recht!«
Ich rief: »Zu früh!«
War’n Sie schon mal in mich verliebt,
das ist das schönste was es gibt,
betrachten’s mich genau und dann
schau’n sie sich selbst im Spiegel an.
Dann, lieber Freund werd’n sie versteh’n:
was hier geschah, das musst’ gescheh’n.
drum sein sie brav und nicht nervös
und ihrer Gattin ja nicht bös’;
damit werd’n sie nichts profitier’n,
und wenn sie klug sind
geh’n sie jetzt ’ne Stund spaziern!

3.
Hitler und der Sigi Cohn
kennen sich seit Jahren schon,
eines Tages geh’n sie aus,
miteinand’ ins Hofbräuhaus.
Doch schon nach der fünften Maß,
werden Hitlers Augen nass,
er umarmt den Sigi Cohn
und stottert blass:

Warst Du schon mal in mich verliebt,
das ist das schönste was es gibt,
hast Du schon mal von mir geträumt,
da haste wirklich nichts versäumt.
Ich bin nicht groß, ich bin ganz klein,
ich pass’ grad so nach München rein,
ich bin ganz dumm, ich bin nicht g’scheit,
am größten Dreck hab ich mei Freud,
die Freundschaft kannst Du ruhig riskier’n,
denn unter uns g’sagt;
ich hab nichts zum verliern.

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Konzerte
27. Oktober: »Hafenträume« mit vielen neuen Liedern
Das Programm ist schon einige Jahre alt, doch HaWe Kühl hat es überarbeitet. Viele neue Lieder sind hinzugekommen. Aber sonst: Fernweh und Heimweh – Sehnsucht eben. Ein Thema für Dichter und Komponisten seit Menschengedenken. Und die Seefahrt als Vehikel dieser Emotionen. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 12,– Euro unter Telefon 040/523 37 26, per E-Mail spdkultig@yahoo.de und zum Preis von 13,– Euro an der Abendkasse. Ort: SPDpodium, Ochsenzoller Str. 116 in 22848 Norderstedt. Beginn: 20 Uhr.


Das Repertoire von HaWe Kühl ist groß - er hat bereits acht abendfüllende Programme im Angebot:

"Ausgemerzt" - jüdische Künstler zwischen den Weltkriegen.
"Mit Gefühl und Wellenschlag" - HaWe Kühl und Rainer Lankau (Piano) präsentieren das Beste aus sechs Programmen.
"Ich bin so scharf auf Erika..." In diesem Programm erwarten Sie Chansons und Songs der wilden Zwanziger und frühen Dreißiger.
"Hafenträume" - in diesem Programm werden Musikliebhabern Chansons von Werner Richard Heymann, Norbert Schultze, Hanns Eisler bis Rammstein kredenzt.
"Sei modern!" - das mittlerweile dritte Programm HaWe Kühls, bei dem Musik und Texte von Otto Reutter im Mittelpunkt stehen.
"...singt eena uff'n Hof..." - das Tucholsky-Programm mit bekannten Vertonungen von Hanns Eisler, Friedrich Hollaender und Rudolph Nelson sowie Neuvertonungen von Bernhard Tuchel. »Tucholsky – ein bisschen frivol...«
"Ick wunder mir über jar nischt mehr..." - das zweite Otto-Reutter-Programm.
"Gräme dich nicht!" - das erste Otto-Reutter-Programm, mit dem alles begann.
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