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Otto Reutter

Ramona Zündloch
Text und Musik: Ralph Benatzky

1.
Ramona Zündloch war nicht anders als die andern Frau’n,
sie liebte Alfred Braun, das Funkgenie.
Sie fand den Richard Tauber süß und musikalisch auch,
und Emil Jannings Bauch umschwärmte sie.
Sie hat bei Charly Chaplin nicht ein einziges Mal gelacht,
doch Amanullah hat sie Blumen ans Coupé gebracht.
Ramona Zündloch war fast ein Kind noch,
nur in der Liebe war sie ein verfluchtes Aas / Spaß,
wo sie direkt doch an der Quelle saß.

2.
Denn ihre Mutter hat ein Schönheitsinstitut geführt,
und hat dort Herrn massiert, streng rituell,
und eines Tages sah ein Perser ihre Tochter dort,
er nahm sie mit sich fort, in sein Bor – äh, Hotel.
Er hat ihr Van de Velde tropfenweise beigebracht,
doch sie war schon vollkommen ehe – er’s geda-ha-hacht.
Und dieser Perser wurd’ stets perverser,
bis eines Tages ihr nicht wurde ganz und gar / klar,
ob sie ein Weibchen oder Männ-e-chen war.

3.
Dann hat sie bei Piscator jugendlich naiv gespielt
und hat ’nen Punkt erzielt bei Alfred Kerr.
Dann blieb ihr weiter nichts mehr übrig als die Heilsarmee,
dort sang sie »Groß, juchhe! ist unser Herr!«
Dann nahm Bert Brecht sie für drei Groschen
auf sein Chaiselongue,
und was da übrig blieb von ihr, war nichts als dieser Song.

Ramona Zündloch bekam, hei, ein Kind noch.
Jetzt sitzt se an der Kasse im Panoptikum, /schrumm!
O Gottogott, wie geht so’n Jungfernleben schnell
und schmerzlos rum.

Ramona, Ramona, tralalalihiii ....

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