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Presse
Premiere mit Reutter
(Norderstedter Zeitung)

Kühl und Tuchel - ein tolles Duo begeisterte

lin Norderstedt - Zwei haben sich gefunden: Otto Reutter und Hans-Werner Kühl, der alte Textdichter und der neue Kabarettist. Der dritte Mann ist auch dabei, Bernhard Tuchel am Klavier. Das "Trio" entfachte einen köstlich komischen Abend in der Schalomkirche. Kühl hat Otto Reutter nicht nur einstudiert. Er machte ihn sich zu eigen, erweckte den vor 70 Jahren verstorbenen Vortragskünstler zu neuem Leben und erst recht dessen Couplets. Rund 200 Zuhörer holten sich mit stehenden Ovationen noch einige Zugaben.
"Gräme dich nicht" - dieses Motto des Mannes, der mehr als tausend Couplets geschrieben hat, wählte auch Kühl als Leitmotiv. Für den Ehemann von Bürgervorsteherin Elisabeth Kühl war es eine Premiere, vor so viel Publikum zu stehen, zu singen und zu rezitieren. Um 1900 eroberte Reutter, "der rundliche Mann mit dem widerborstigen Haarschopf und dem leicht anarchischen Blick" die Bühnen Berlins mit seinen scharfzüngigen Reimen, die eine gnadenlose Beobachtungsgabe, ein sensibles Gespür für die Sprache, unbändigen Humor und viel Liebe zu den Menschen verraten. Geschickt putzte Kühl die Pointen, goutierte die überraschenden Redewendungen und ließ sich die lakonischen Verse genüsslich auf der Zunge zergehen. Sehr zum Gaudi des Publikums, darunter Politikerinnen und Politiker aller Fraktionen. Mit Norderstedts Lokalbarden Bernhard Tuchel erweist sich Kühl als tolles Tandem. Tuchel hat die Musik arrangiert und bot dem frisch gekürten Kabarettisten mit kompromisslosem Spiel ein klares Konzept und den berühmten roten Faden. Anfängliche kleine Hänger wurden mit Charme und Witz überspielt.
Kühl erheiterte mit so berühmten Couplets wie "Der gewissenhafte Maurer", dem "Überzieher" und mit ein paar Chansons anderer Autoren, so "In der Bar zum Krokodil". Mit dem skurrilen "Nu grade nich", aber auch mit Nachdenklichem wie "Ich möchte erwachen bei Sonnenschein". Reutter-Couplets verblüffen mit Aktualität einerseits und der Zeitlosigkeit andererseits: "Wer heute nicht verrückt ist, der ist nicht normal". Jetzt widmet sich Kühl den Reutter-Kollegen Friedrich Hollaender und Kurt Tucholsky.




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